Material
Baumwolle oder Mikrofaser: welches Strandtuch ist besser?
Mikrofaser trocknet schneller, Baumwolle fühlt sich besser an. Der ehrliche Vergleich beider Materialien – Saugkraft, Griff, Packmaß und Langlebigkeit im Überblick.

Naturfaser gegen Kunstfaser
Baumwolle ist eine Naturfaser. Sie nimmt Feuchtigkeit auf und speichert sie im Inneren der Faser. Mikrofaser besteht aus feinsten Kunstfasern, meist Polyester und Polyamid, die Wasser vor allem an der Oberfläche binden.
Zwei Wege zum selben Ziel – und zwei sehr unterschiedliche Trageerlebnisse.

Wer saugt besser?
Mikrofaser nimmt Wasser sehr schnell auf und gibt es ebenso schnell wieder ab. Baumwolle saugt etwas langsamer, hält die Feuchtigkeit dafür zuverlässig und fühlt sich dabei nie klamm an.
Wer sich nach dem Schwimmen wirklich trocken abreiben möchte, ist mit Baumwolle besser bedient.
„Mikrofaser gewinnt im Rucksack. Baumwolle gewinnt am Strand.“

Der Unterschied im Griff
Mikrofaser fühlt sich glatt und leicht synthetisch an; auf feuchter Haut empfinden viele sie als widerständig. Baumwolle bleibt weich und warm.
Beim Velours-Gewebe wird die Oberfläche zusätzlich geschoren. So entsteht eine samtige Schauseite, die Farben besonders satt trägt.
Baumwolle, wie sie sein soll
90 × 165 cm, 410 g/m², langstapelige Baumwolle. Velours-Schauseite und saugstarke Frottee-Seite in einem Tuch.
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Was am Ende bleibt
Mikrofaser verliert über die Jahre an Saugkraft, weil sich die feinen Fasern verdichten. Langstapelige Baumwolle bleibt formstabil und wird mit jeder Wäsche weicher.
Ein Flächengewicht ab etwa 400 g/m² gilt dabei als solide Qualität. Designed in Italy, geprüft nach OEKO-TEX® Standard 100.
La dolce vita ist eine Wahl. Dolcefrotto.